FAQs

Antworten, die Sie wirklich brauchen – klar, direkt und entscheidend für Ihre Investition.

Wer Fehler macht, zahlt drauf. Überlassen Sie Ihre Energiezukunft nicht dem Zufall – sondern denen, die wissen, wie es richtig geht.

Die wichtigsten Fragen beantworten wir hier. Alles Weitere besprechen wir am liebsten persönlich mit Ihnen.

Eine PV-Parkplatzüberdachung ist eine Überdachung von Parkflächen mit integrierten Photovoltaikmodulen. Sie erzeugt Strom aus Sonnenenergie und kombiniert den Schutz von Fahrzeugen mit nachhaltiger Energiegewinnung. Die gewonnene Energie kann direkt für den Eigenverbrauch genutzt, für Speicherkonzepte verwendet oder zur Versorgung von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge genutzt werden.

Unsere PV-Parkplatzüberdachungen fügen sich perfekt in die bestehende Umgebung ein und eignen sich sowohl für einreihige als auch doppelreihige Parkanordnungen sowie für die Überdachung großer Flächen, beispielsweise auf Betriebshöfen oder Logistikzentren. Wir realisieren Konstruktionen mit Höhen bis zu 15 Metern, sodass auch große Fahrzeuge und LKW darunter Platz finden.

Die Wahl der Dachform hängt von den baulichen Gegebenheiten, dem gewünschten Energieertrag und den spezifischen Anforderungen des Standorts ab. kiseya bietet mit dem Core-Portfolio Lösungen für jede Anforderung. Von der kosteneffizienten Standardlösung (coreEasy) bis zur Ausführung für große Industrieflächen (coreXceed). Wir beraten Sie individuell, um die optimale Kombination aus Energieertrag, Investitionskosten und Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten.

Eine PV-Parkplatzüberdachung ist eine strategische Lösung für Unternehmen, Kommunen und Betreiber großer Parkflächen, die ungenutzte Flächen in eine wirtschaftliche und nachhaltige Energiequelle umwandeln möchten. Sie ermöglicht es, lokal erzeugten Solarstrom effizient für Eigenbedarf zu nutzen, Netzspeicher zu speisen und eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur nachhaltig zu betreiben.

Besonders geeignet ist eine PV-Parkplatzüberdachung für:

  • Industrieunternehmen, Energiekosten optimieren, etwaige Lastspitzen reduzieren und sich unabhängiger vom Stromnetz machen wollen. Durch die Kombination mit Netzspeichern kann der Solarstrom gezielt zu Hochlastzeiten genutzt und teure Spitzenlasten vermieden werden.
  • Logistik- und Transportunternehmen, die auf E-Mobilität umsteigen und eine zuverlässige Ladeinfrastruktur für ihre E-LKWs und Flottenfahrzeuge benötigen. Die direkte Kopplung von PV-Erzeugung, Netzspeicher und Ladepunkten ermöglicht ein wirtschaftliches und netzdienliches Laden.
  • Einzelhandel und Einkaufszentren, die ihren Kunden nicht nur überdachte Parkplätze bieten, sondern auch nachhaltige Ladeoptionen mit eigenem Solarstrom bereitstellen und so zusätzliche Attraktivität und Kundenbindung schaffen. Selbstverständlich kann auch der Eigenbedarf gedeckt werden.
  • Kommunen und öffentliche Einrichtungen, die nachhaltige Mobilitätskonzepte umsetzen und Parkflächen effizienter nutzen möchten, beispielsweise für E-Bus-Ladeinfrastruktur oder öffentliche Ladehubs.
  • Betreiber großer Parkflächen, wie Flughäfen oder Freizeitparks, die durch Netzspeicher den PV-Strom intelligent zwischenspeichern und flexibel für Eigenverbrauch und Ladeinfrastruktur einsetzen können.

Der echte Mehrwert einer PV-Parkplatzüberdachung liegt in der intelligenten Sektorenkopplung: Erzeugung, Speicherung und Nutzung werden optimal aufeinander abgestimmt, um maximale wirtschaftliche und energetische Effizienz zu erzielen. Wir von kiseya zeigen Ihnen, wie aus Ihren Parkflächen echte Business Cases entstehen.

Eine PV-Parkplatzüberdachung liefert im Durchschnitt 4,05 kW installierte Leistung pro Stellplatz. Die tatsächliche Stromerzeugung hängt von Faktoren wie Standort, Sonneneinstrahlung und Modultechnologie ab. In Mitteleuropa entspricht dies einer jährlichen Stromproduktion von etwa 3.800 bis 4.500 kWh pro Stellplatz.

Dieser Strom kann direkt vor Ort genutzt, in Netzspeichern zwischengespeichert oder für bestehende Ladeinfrastruktur eingesetzt werden, um eine maximale Eigenverbrauchsquote und wirtschaftliche Effizienz zu erreichen.

Ja, eine PV-Parkplatzüberdachung kann gezielt mit Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge kombiniert werden. Wir von kiseya planen Ihre Ladeinfrastruktur individuell, abgestimmt auf Ihre Bedarfssituation – kosten- und ergebnisoptimiert.

Dabei berücksichtigen wir Faktoren wie die Anzahl der Ladepunkte, Ladeleistung, Lastmanagement und die Integration von Netzspeichern. So stellen wir sicher, dass die Ladeinfrastruktur effizient, wirtschaftlich und zukunftssicher ist – ob für Mitarbeiter, Kunden oder eine komplette E-Flotte.

Die Kombination einer PV-Parkplatzüberdachung mit einem Netzspeicher maximiert die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Energieerzeugung und -nutzung. Unternehmen profitieren in mehrfacher Hinsicht von diesem Zusammenspiel:

  1. Maximierung des Eigenverbrauchs
    Überschüssiger Solarstrom, der nicht direkt genutzt wird, kann in einem Netzspeicher zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt verbraucht werden – z. B. in den frühen Morgen- oder Abendstunden, wenn keine PV-Erzeugung stattfindet. Dies senkt den externen Strombezug und verbessert die Rentabilität der Anlage.
  2. Reduktion von Netzentgelten und strategische Netznutzung
    Unternehmen mit hoher Netzlast können durch gezieltes Laden und Entladen des Speichers ihre Netznutzungsgebühren optimieren. Energie kann in Zeiten mit niedrigen Stromkosten gespeichert und zu Spitzenzeiten genutzt werden (Peak-Shaving und Time-of-Use-Optimierung).
  3. Absicherung der Netzstabilität und Produktionssicherheit
    Netzspeicher übernehmen eine Pufferfunktion, um Spannungsschwankungen auszugleichen und die Energiequalität zu stabilisieren. Dies ist besonders relevant für Industrieunternehmen, die empfindliche Produktionsprozesse oder Maschinen betreiben, die auf eine konstante Stromversorgung angewiesen sind.
  4. Reduzierung der Abhängigkeit von Netzanschlüssen
    Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass ihre Netzanschlusskapazität nicht ausreicht, um zusätzliche Verbraucher – wie Ladeinfrastruktur – zu versorgen. Ein Netzspeicher kann diese Engpässe überbrücken, indem er zwischengespeicherten Solarstrom bedarfsgerecht zur Verfügung stellt und damit teure Netzverstärkungen vermeidet.
  5. Optimierung der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge
    Unternehmen, die Ladepunkte für E-Fahrzeuge oder E-LKWs betreiben, profitieren besonders von einer direkten Kopplung von PV-Parkplatzüberdachung, Netzspeicher und Ladestationen. Fahrzeuge können unabhängig von der aktuellen PV-Erzeugung wirtschaftlich geladen werden, ohne das Netz zu überlasten oder hohe Spitzenlastkosten zu verursachen.
  6. Teilweise Netzautarkie & Notstromversorgung
    In Kombination mit einer PV-Anlage kann ein Netzspeicher Unternehmen teilweise netzautark machen und eine Notstromversorgung ermöglichen. Das ist besonders wertvoll für kritische Infrastrukturen oder Standorte, an denen Netzstörungen erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen können.
  7. Nachhaltige Energieversorgung mit ESG-Vorteilen
    Die Kombination aus PV-Parkplatzüberdachung und Netzspeicher unterstützt Unternehmen dabei, ihre CO₂-Bilanz zu verbessern und ESG-Vorgaben zu erfüllen. Gleichzeitig kann die lokale und nachhaltige Energieversorgung ein wichtiges Argument für Kunden, Investoren und Stakeholder sein.

Die Dauer der Umsetzung einer PV-Parkplatzüberdachung mit Netzspeicher und Ladeinfrastruktur hängt von mehreren Faktoren ab, insbesondere von der Planung, den behördlichen Genehmigungen, der Materialverfügbarkeit und der Bauausführung.

  1. Typische Projektphasen und Zeitbedarf

    Projektphase Dauer Abhängigkeiten & Herausforderungen
    1. Beratung & Machbarkeitsanalyse 2–4 Wochen Standortbewertung, Netzanschlussprüfung, Fördermittelberatung
    2. Planung & Genehmigungsverfahren 3–9 Monate Bauantrag, Netzbetreiber-Abstimmung, evtl. diverse Gutachten
    3. Beschaffung & Fertigung 2–6 Monate Materialverfügbarkeit, Lieferzeiten für Module, Speicher & Lader
    4. Bau & Installation 4–12 Wochen Fundamente, Tragstruktur, PV-Module, Netzanschluss, Ladepunkte
    5. Inbetriebnahme & Netzintegration 2–6 Wochen Netzfreigabe, Messkonzepte, Softwareintegration, Prüfungen
  2. Welche Faktoren beeinflussen die Projektdauer?

    • Genehmigungsprozesse: Je nach Standort kann die Dauer des Baugenehmigungsverfahrens stark variieren. Während kleinere Anlagen oft nur eine vereinfachte Genehmigung benötigen, kann es bei größeren Projekten zusätzliche Prüfungen (z. B. Umweltgutachten oder Brandschutzkonzepte) geben, die den Prozess verlängern.
    • Netzanschluss & Abstimmung mit dem Netzbetreiber: Die Prüfung und Genehmigung des Netzanschlusses ist oft ein zeitkritischer Punkt. Falls Netzverstärkungen erforderlich sind oder längere Abstimmungen mit dem Netzbetreiber nötig sind, kann sich der Prozess verzögern.
    • Lieferzeiten für Komponenten: Besonders bei Netzspeichern und Trafos können längere Lieferzeiten auftreten.
    • Bau- und Installationskapazitäten: Der Bauprozess selbst ist der kürzeste Abschnitt, kann sich aber durch schlechte Witterungsbedingungen verzögern.
  3. Gesamtdauer – was ist realistisch?

    Je nach Projektumfang liegt die Gesamtdauer von der ersten Analyse bis zur betriebsfertigen Übergabe typischerweise zwischen 6 und 18 Monaten.

    • Kleinere Projekte (z. B. 10-20 Stellplätze, ohne Netzverstärkung): 6–9 Monate
    • Mittlere Projekte (z. B. 50-100 Stellplätze, inkl. Speicher und Ladeinfrastruktur): 9–15 Monate
    • Große Projekte (z. B. 200+ Stellplätze, hohe Netzanforderungen): 12–18 Monate oder länger

kiseya ist Generalunternehmer für PV-Parkplatzüberdachungen mit Netzspeicher und Ladeinfrastruktur und bietet
eine schlüsselfertige Komplettlösung – von der ersten Planung bis zur betriebsfertigen Übergabe. Unser
Leistungsumfang umfasst:

  1. Beratung & Machbarkeitsanalyse

    • Standortanalyse & Potenzialbewertung für PV, Speicher & Ladeinfrastruktur
    • Technische & wirtschaftliche Simulationen (Eigenverbrauch, Lastprofile, Netzintegration)
    • Fördermittelprüfung & Unterstützung bei der Antragstellung
  2. Planung & Genehmigungsmanagement

    • Konzeption von PV-Anlagen, Speicherlösungen und Ladeinfrastruktur
    • Netzanschlussplanung & Abstimmung mit dem Netzbetreiber
    • Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen (EEG, DIN-Normen, Brandschutz)
    • Einholung notwendiger Baugenehmigungen und Gutachten
    • Begleitung des behördlichen Genehmigungsprozesses
  3. Lieferung & Installation

    • Montage von PV-Parkplatzüberdachungen inklusive Unterkonstruktion
    • Installation und Integration von Batteriespeichersystemen
    • Errichtung und Inbetriebnahme von Ladeinfrastruktur (AC- und DC-Lader, Megawatt-Ladelösungen)
    • Aufbau eines intelligenten Energiemanagementsystems (EMS) zur Optimierung von Eigenverbrauch,
      Lastverschiebung und netzdienlichem Laden
  4. Monitoring

    • Echtzeitüberwachung und Performance-Analyse der PV-Anlage & Speicher
    • Wartung, Fehlerdiagnose & Fernwartung
    • Dynamische Last- und Lademanagementlösungen zur Vermeidung von Netzüberlastungen
  5. Finanzierung & Contracting-Modelle

    • Direktkauf, Leasing oder PPA-Modelle für PV- und Speicherlösungen
    • Finanzierungslösungen für Ladeinfrastruktur (z. B. THG-Quoten, Fördermittelintegration)
    • Contracting-Modelle zur Nutzung ohne eigene Investition

kiseya bietet eine vollständig integrierte Lösung, die Unternehmen nicht nur nachhaltige Energieversorgung
ermöglicht, sondern auch wirtschaftliche Vorteile durch optimierten Eigenverbrauch, reduzierte Netzlasten und
intelligente Ladeinfrastruktur schafft – alles aus einer Hand.

Die Umsetzung einer PV-Parkplatzüberdachung mit Netzspeicher und Ladeinfrastruktur erfordert eine Vielzahl an Genehmigungen, technischen Nachweisen und Abstimmungen mit Behörden und Netzbetreibern. Fehlerhafte oder unvollständige Anträge können das gesamte Projekt monatelang verzögern oder sogar verhindern.

  1. Welche Genehmigungen & Abstimmungen sind erforderlich?

    • Baugenehmigung & Bauvoranfrage

      Eine Baugenehmigung ist für eine PV-Parkplatzüberdachung grundsätzlich erforderlich, da es sich um eine bauliche Anlage handelt, die fest mit dem Boden verbunden ist. Neben dem Bauantrag sind statische Nachweise, Brandschutzkonzepte und gegebenenfalls Umweltgutachten erforderlich.

      kiseya übernimmt den gesamten Genehmigungsprozess und sorgt dafür, dass alle Anforderungen erfüllt werden, um Verzögerungen zu vermeiden.

      Netzanschlussgenehmigung & Abstimmung mit dem Netzbetreiber Der Netzbetreiber prüft, ob der erzeugte Solarstrom ins Netz eingespeist werden kann oder ob Netzverstärkungen erforderlich sind. Falls ein Netzspeicher oder eine Ladeinfrastruktur integriert wird, sind zusätzliche technische Abstimmungen nötig (z. B. für Steuerung & Regelung gemäß VDE-AR-N 4105 und 4110). kiseya übernimmt die gesamte Netzanschlussanfrage und klärt die wirtschaftlichste Lösung für den Kunden.

    • Förderanträge & Wirtschaftlichkeitsprüfung

      Förderprogramme für PV, Speicher & Ladeinfrastruktur sind oft an technische Voraussetzungen und Fristen gebunden. kiseya prüft alle regionalen, nationalen und EU-Förderungen und unterstützt bei der Antragstellung, um maximale Zuschüsse zu sichern.
    • Abstimmung mit Umweltbehörden & Denkmalschutz (falls erforderlich)

      Bei bestimmten Standorten kann eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) oder eine Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde erforderlich sein. Liegt das Gelände in einem denkmalgeschützten Bereich, sind zusätzliche Genehmigungsschritte nötig.
    • Energie- & Steuerrechtliche Anmeldung (EEG, Marktstammdatenregister, THG-Quoten)

      Jede PV-Anlage muss im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Falls der Strom für Ladepunkte genutzt wird, können Unternehmen von THG-Quoten-Zahlungen profitieren – kiseya kümmert sich um die optimale Anmeldung.
  2. Wie unterstützt kiseya?

    • Komplette Übernahme aller behördlichen Anträge & Genehmigungen

      kiseya kennt die technischen Anforderungen, Formvorschriften und behördlichen Prozesse und übernimmt die gesamte Kommunikation mit Ämtern & Netzbetreibern. Durch unsere Erfahrung vermeiden wir typische Stolperfallen und sorgen dafür, dass alle Nachweise und Unterlagen von Anfang an vollständig sind.
    • Reduzierung von Wartezeiten & Verzögerungen

      Frühzeitige Einreichung aller Anträge, parallel zur technischen Planung, um Wartezeiten zu minimieren. Direkte Abstimmung mit den Behörden, um klare Genehmigungswege zu definieren und Überraschungen zu vermeiden.
    • Netzbetreiber-Abstimmung & wirtschaftliche Optimierung

      Falls der Netzbetreiber eine Netzverstärkung fordert, prüft kiseya wirtschaftlichere Alternativen wie Netzspeicher oder Lastmanagementlösungen, um die Kosten für den Kunden zu minimieren.

Ohne eine präzise behördliche Abwicklung kann sich die Umsetzung einer PV-Parkplatzüberdachung um Monate verzögern oder scheitern. kiseya nimmt seinen Kunden diese komplexen & zeitraubenden Prozesse vollständig ab und sorgt dafür, dass das Projekt reibungslos, effizient und wirtschaftlich optimal umgesetzt wird.

Je nach Umfang und technischer Ausstattung variieren die Kosten teils deutlich. Eine PV-Parkplatzüberdachung rechnet sich durch die Einsparung von sowie durch mögliche Einnahmen aus THG-Quoten für Ladeinfrastruktur.

Die typische Amortisationszeit liegt je nach Standort und Nutzung zwischen 5 bis 10 Jahren.

Die Kosten einer PV-Parkplatzüberdachung hängen stark von den individuellen Rahmenbedingungen ab. Je größer die Anlage und je intelligenter die Nutzung des PV-Stroms, desto wirtschaftlicher ist das Gesamtkonzept. Eine detaillierte Standort- und Wirtschaftlichkeitsanalyse ist entscheidend, um die optimale Lösung zu finden.

Ein Netzspeicher lohnt sich, wenn er betriebswirtschaftliche und netztechnische Vorteile bringt, indem er Energiekosten senkt, die Netzstabilität verbessert oder betriebliche Prozesse optimiert. Die Rentabilität hängt von verschiedenen Faktoren wie Netzentgelten, Lastprofilen und der vorhandenen Infrastruktur ab. Besonders lohnenswert ist ein Netzspeicher in folgenden Szenarien:

  1. Maximierung des Eigenverbrauchs und Reduktion der EEG-Umlage

    Unternehmen mit einer Photovoltaik-Dachanlage oder einer PV-Parkplatzüberdachung können durch einen Netzspeicher überschüssigen Solarstrom zwischenspeichern und in Zeiten ohne Sonneneinstrahlung nutzen. Dadurch wird der Eigenverbrauchsanteil erhöht und der Bezug von teurem Netzstrom reduziert. Dies minimiert Abgaben wie die EEG-Umlage auf selbst verbrauchten Strom (bei bestimmten Anlagengrößen).
  2. Peak-Shaving zur Vermeidung von Leistungsspitzen

    Industrieunternehmen mit schwankendem Lastprofil zahlen hohe Leistungspreise für ihre maximale abgerufene Netzleistung (kW). Ein Netzspeicher kann in Lastspitzenzeiten (Peak Demand) kurzfristig Energie bereitstellen, sodass die Spitzenlast reduziert wird. Dies senkt die Leistungsentgelte und die Jahresbenutzungsdauer des Netzanschlusses, was zu signifikanten Kosteneinsparungen führt.
  3. Entlastung des Netzanschlusses und Vermeidung von Netzausbaukosten

    Viele Standorte haben begrenzte Anschlusskapazitäten (z. B. 250 kVA), was problematisch ist, wenn neue Verbraucher wie E-LKW-Ladestationen oder zusätzliche Maschinen hinzukommen. Ein Netzspeicher kann als Lastpuffer agieren, indem er aus dem Netz oder einer PV-Anlage gespeist wird und Strom flexibel bereitstellt. Das reduziert den gleichzeitigen Leistungsabruf (Simultanfaktor) und verhindert teure Netzanschlussverstärkungen.
  4. Nutzung von variablen Stromtarifen und Arbitrage-Geschäften

    Unternehmen mit Spotmarkt-Zugang oder variablen Stromtarifen können Strom in günstigen Zeiten (z. B. nachts bei negativen Strompreisen im Day-Ahead- oder Intraday-Markt) speichern und in Hochpreisphasen nutzen. Dies ist besonders interessant für Unternehmen mit intelligenter Laststeuerung und flexibilisierten Verbrauchsprozessen.
  5. Spannungshaltung und Reduktion von Netzrückwirkungen

    Industriebetriebe mit leistungsintensiven Maschinen oder nicht-linearen Verbrauchern (z. B. Schweißanlagen, Motorantriebe, große Pumpen) verursachen häufig Spannungsschwankungen oder Oberschwingungen im Netz. Netzspeicher mit aktiver Leistungs- und Blindleistungsregelung (PQ-Regelung) können helfen, die Netzqualität zu verbessern, indem sie Blindleistung kompensieren und Flicker-Effekte reduzieren.
  6. Notstromversorgung und Inselnetzfähigkeit

    Unternehmen mit kritischer Infrastruktur (z. B. Rechenzentren, Produktionsstätten mit empfindlichen Maschinen oder Kühlhäuser) können Netzspeicher in Kombination mit PV-Anlagen und Notstromaggregaten nutzen, um im Falle eines Netzausfalls oder Lastabwurfs weiterhin betriebsfähig zu bleiben. Diese Systeme können als unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) oder Inselnetzbetrieb (Island Mode) konfiguriert werden.
  7. Netzdienliches Laden von E-Fahrzeugen und Lastverschiebung

    Unternehmen mit betrieblicher Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge profitieren von einem Speicher, indem sie Lastspitzen beim gleichzeitigen Laden mehrerer Fahrzeuge vermeiden. DC-gekoppelte Batteriespeicher mit intelligenter Laststeuerung ermöglichen es, Ladevorgänge so zu verteilen, dass Ladekosten gesenkt und Netzüberlastungen vermieden werden.

Ein Netzspeicher lohnt sich vor allem, wenn die Einsparungen durch geringere Netzentgelte, optimierten Eigenverbrauch und reduzierte Lastspitzen die Investitionskosten übersteigen. Besonders wirtschaftlich ist er in Kombination mit Photovoltaikanlagen, flexiblen Lasten und netzdienlichen Anwendungen. Unternehmen mit hohem Energiebedarf, Ladeinfrastruktur oder instabiler Netzqualität profitieren besonders von dieser Lösung.

Die Logistikbranche steht vor der Herausforderung, ihre Flotten auf elektrische Antriebe umzustellen, während gleichzeitig der wirtschaftliche Betrieb sichergestellt werden muss. Eine fehlgeplante oder unzureichende Ladeinfrastruktur führt zu hohen Betriebskosten, ineffizienten Ladeprozessen und sogar Ausfällen im Tagesgeschäft. Daher ist eine bedarfsgerechte Planung essenziell, um die E-Mobilität wirtschaftlich und reibungslos in den Betriebsablauf zu integrieren.

  1. Sicherstellung der Betriebsfähigkeit & Verfügbarkeit der Flotte

    • Ladekonzepte müssen an die Betriebsabläufe angepasst sein: LKWs haben je nach Einsatz unterschiedliche Standzeiten und Ladefenster. Fahrzeuge, die über Nacht abgestellt werden, können kosteneffizient mit AC-Ladestationen (11-22 kW, ggf. 43 kW) geladen werden, während Fahrzeuge mit kurzen Standzeiten DC-Schnellladung (z. B. 150-350 kW) benötigen.
    • Strategische Kombination von Depot- und Zwischenladung: Während Depot-Ladestationen für den regulären Betrieb ausreichend sind, kann es für Langstrecken- oder Schichtbetriebe sinnvoll sein, auch Opportunity Charging an Umschlagplätzen oder entlang der Route einzuplanen.
    • Lastmanagement für Flotten: Die gleichzeitige Ladung vieler Fahrzeuge kann das lokale Stromnetz überlasten. Ein intelligentes Last- und Energiemanagementsystem (EMS) verteilt die Ladeleistung bedarfsgerecht und vermeidet hohe Netzanschlusskosten.
  2. Vermeidung von unnötig hohen Betriebskosten

    • Reduzierung der Netzentgelte durch Lastmanagement: Eine unkontrollierte Ladung führt zu hohen Lastspitzen, die mit steigenden Netzentgelten (Leistungspreisen) einhergehen. Ein Netzspeicher in Kombination mit Lastverschiebung kann helfen, diese Kosten zu senken.
    • Nutzung günstiger Stromtarife & PV-Strom: Eine intelligente Ladeplanung ermöglicht es, Strom dann zu nutzen, wenn er am günstigsten ist (z. B. durch Nutzung von Time-of-Use-Tarifen oder Überschussladung aus PV-Anlagen).
    • Vermeidung von kostenintensiven Netzanschlussverstärkungen: Wer frühzeitig plant, kann teure Netzanschlusskosten vermeiden, indem Batteriespeicher, Peak-Shaving oder alternative Ladelösungen eingeplant werden.
  3. Skalierbarkeit & Zukunftssicherheit

    • Dynamischer Ausbau der Ladeinfrastruktur: Viele Unternehmen beginnen mit einer kleinen Anzahl an E-Fahrzeugen, benötigen aber in wenigen Jahren erweiterbare Ladeinfrastruktur, die mit der Flotte mitwächst.
    • Flexibilität für verschiedene Fahrzeugtypen: Ladeinfrastruktur muss nicht nur für E-LKWs, sondern auch für Transporter, Mitarbeiterfahrzeuge und ggf. Busse oder schwere Maschinen ausgelegt sein. Unterschiedliche Ladeleistungen (22 kW AC bis 350 kW DC) müssen bereits in der Planung berücksichtigt werden.
    • Integration von Depot- und Opportunity Charging: Je nach Betriebsszenario kann es sinnvoll sein, sowohl Depot-Ladestationen (über Nacht mit AC-Ladung) als auch Schnellladepunkte für kurze Standzeiten zu kombinieren.
  4. Regulatorische Anforderungen & Fördermittel nutzen

    • Pflicht zur Ladeinfrastruktur in der Logistik: Gesetzliche Vorgaben zur CO₂-Reduktion und Zero-Emission-Zonen in Städten machen eine Elektrifizierung notwendig. Eine langfristige Strategie verhindert unnötige Nachrüstungen.
    • Optimale Nutzung von Fördergeldern: Es gibt attraktive Förderprogramme für Ladeinfrastruktur und Batteriespeicher. Eine bedarfsgerechte Planung stellt sicher, dass alle verfügbaren Mittel genutzt werden, um die Investitionskosten zu senken.

Eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit elektrischer Flotten. Wer frühzeitig plant, kann Netzüberlastungen, hohe Kosten und ineffiziente Ladeprozesse vermeiden, während er gleichzeitig von günstigen Strompreisen, Fördermitteln und optimierter Energieintegration profitiert. Besonders für die Logistikbranche mit hohen Anforderungen an Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Betriebssicherheit ist eine durchdachte Ladeinfrastruktur ein zentraler Erfolgsfaktor für die E-Mobilität.

Die Umsetzung einer PV-Parkplatzüberdachung mit Netzspeicher und Ladeinfrastruktur ist ein hochkomplexes Großprojekt, das weit über den reinen Bau einer Überdachung hinausgeht. Die größten Herausforderungen liegen nicht in der Stahlkonstruktion oder den PV-Modulen, sondern in der präzisen Planung der elektrischen Infrastruktur, der Netzintegration und der Abstimmung von Speicher- und Energiemanagementsystemen.

Bereits kleine Fehlplanungen in der Lastverteilung, den Netzanschlussbedingungen oder der Speicherstrategie können dazu führen, dass die Wirtschaftlichkeit massiv leidet oder zusätzliche, unerwartete Kosten entstehen. Fehlerhafte Lastberechnungen, falsche Netzspeicherdimensionierung oder eine unzureichende Steuerung können dazu führen, dass:

  • Der Netzanschluss überlastet wird und teure Netzverstärkungen erforderlich sind.
  • Der Speicher nicht optimal genutzt wird, wodurch Lastspitzen nicht gesenkt und Einsparpotenziale verschenkt werden.
  • Die Ladeinfrastruktur ineffizient arbeitet, was zu unnötig hohen Betriebskosten und langsamen Ladeprozessen führt.
  • Ungeplante Nachrüstungen oder Anpassungen notwendig werden, die erhebliche Mehrkosten verursachen.

Ein Generalunternehmen übernimmt die komplette Verantwortung für Planung, Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme – mit einem klaren Fokus auf Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit und Zukunftssicherheit. Es koordiniert alle Gewerke, minimiert technische Risiken und sorgt für eine optimale Abstimmung zwischen PV-Anlage, Netzspeicher, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement.

Eine PV-Parkplatzüberdachung ist mehr als ein Carport mit PV-Modulen – sie ist ein hochkomplexes Energiekonzept, das nur mit durchdachter Planung wirtschaftlich funktioniert. Wer ohne die nötige Fachkompetenz in Netztechnik und Speicherintegration plant, riskiert unkalkulierbare Kosten und teure Nachbesserungen.

Würden Sie eine PV-Parkplatzüberdachung mit Netzspeicher und Ladeinfrastruktur von einem klassischen Bauunternehmen oder Hallenbauer planen lassen?

Vertrauen Sie einem Anbieter, der Solaranlagen verkauft, aber keine Ahnung von Netzstabilität und Ladeinfrastruktur hat?

Sind Sie bereit, hohe Folgekosten zu tragen, weil Fehler in der Speicherintegration oder der Netzanschlussleistung erst nach Inbetriebnahme auffallen?

Wenn nicht, dann sollten Sie jetzt weiterlesen.

Hier ist, was kiseya von allen anderen unterscheidet:

Wir sind nicht nur ein Anbieter – wir sind Problemlöser. Als Teil der Modl Unternehmensgruppe stehen hinter kiseya 79 Jahre Erfahrung in der Energietechnik. Wir wissen, wie Energie funktioniert, wo Fallstricke lauern und wie man Projekte wirtschaftlich umsetzt, ohne dass versteckte Kosten Sie später einholen.

Wir verstehen Netze & Speicher.

Wir sind Experten für Power Quality, Netzstabilität sowie Nieder- und Mittelspannungstechnik. Während andere erst darüber nachdenken, ob ihr Speicher sinnvoll ins Netz eingebunden werden kann, haben wir schon das optimale Lastmanagement und Peak-Shaving ausgelegt.

Wir bauen Ladeinfrastruktur nicht erst seit gestern.

Vor 11 Jahren haben wir begonnen, Ladesysteme für OEMs zu entwickeln und zu fertigen. Wir kennen die technischen Anforderungen, die Herausforderungen bei Netzintegration und Lastmanagement – und wie man ein System aufsetzt, das nicht nur funktioniert, sondern auch profitabel läuft.

Wir sind an Großprojekte gewöhnt.

65 Jahre exklusive Zusammenarbeit mit der Siemens AG. Wer so lange mit einem der größten Technologieunternehmen der Welt arbeitet, kennt hohe Qualitätsstandards, komplexe Systemintegration und wirtschaftlich tragfähige Lösungen.

Wollen Sie Planungsfehler riskieren, die Sie Hunderttausende kosten – oder von Anfang an alles richtig machen?

Mit kiseya setzen Sie auf ein Team, das sich mit PV, Netztechnik, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement auskennt – nicht nur mit einem Teil davon.

Wenn Sie es gleich richtig machen wollen, gibt es nur eine Wahl: kiseya.

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