fbpx
logo kiseya
kiseya - Ihr starker und erfahrener Partner

ESG - was hat das mit Ihrem Unternehmen zu tun?

Der Begriff ESG entstand 2004, hat seinen Ursprung im Finanzwesen und steht für Umwelt (Environment), gesellschaftliche Aspekte (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance).
Women, hands or sapling in soil agriculture, sustainability care or future growth planning in clima

Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen

Die Europäische Union hat mit der Einführung der EU Taxonomie Verordnung ein Klassifizierungssystem etabliert, das ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten und Investitionen kategorisiert. Im Rahmen dieser Verordnung sind Unternehmen verpflichtet, bestimmte Berichtspflichten zu erfüllen, indem sie offenlegen, in welchem Maße ihre Geschäftstätigkeiten mit den in der EU Taxonomie als ökologisch nachhaltig eingestuften Tätigkeiten übereinstimmen. Im Allgemeinen gilt folgendes: Um gemäß der EU-Taxonomie als nachhaltig eingestuft zu werden, müssen getroffene Maßnahmen in Unternehmen drei Bedingungen erfüllen:

  1. Sie müssen einen signifikanten Beitrag zu mindestens einem der sechs Klimaschutzziele leisten.
  2. Die Maßnahme darf nicht zu Lasten der Zielerreichung anderer Ziele gehen bzw. diese schädigen.
  3. Soziale Mindeststandards müssen eingehalten werden.

Die sechs Ziele der EU-Taxonomie

  1. Klimaschutz
  2. Kreislaufwirtschaft
  3. Anpassung an den Klimawandel
  4. Umweltverschmutzung
  5. Nutzung und Schutz
  6. Biodiversität und Ökosysteme

Sie wünschen weitere Informationen?

Laden Sie sich unsere aktuelle Broschüre herunter oder besuchen Sie unser Download-Center – hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Photovoltaik und Solarenergie für Gewerbe und Industrie.

Kontaktieren Sie uns einfach!

Bleiben Sie informiert: News & Aktuelles

eu taxonomie esg

Nachhaltigkeitsberichterstattung – das gilt für Unternehmer

Basierend auf der EU-Taxonomie wird die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) zukünftig viele Unternehmen dazu verpflichten, über ihre Maßnahmen zur Bewältigung sozialer und ökologischer Herausforderungen zu berichten. Die CSRD erweitert den Inhalt und den Anwendungsbereich der bereits bestehenden Richtlinie für die Berichterstattung über nicht-finanzielle Informationen (Non-Financial Reporting Directive, NFRD). Die CSRD wurde auf EU-Ebene Ende 2022 verabschiedet und muss bis Juli 2024 in nationales Recht umgesetzt werden. Mit der Einführung der CSRD in Deutschland wird die Anzahl der Unternehmen, die einen Nachhaltigkeitsbericht im Jahresabschluss vorlegen müssen, von etwa 500 auf rund 15.000 ansteigen.

Staffelung ab 2024

Die Implementierung der neuen Nachhaltigkeitsberichterstattung erfolgt gestaffelt, abhängig von der Größe und den Merkmalen der Unternehmen. Zunächst sind diejenigen Unternehmen betroffen, die bereits heute einen sogenannten CSR-Bericht oder einen nicht-finanziellen Bericht erstellen müssen. Ab den Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Januar 2024 beginnen, sind sie verpflichtet, den erweiterten Nachhaltigkeitsbericht gemäß der neuen CSRD und den noch von der EU-Kommission zu erlassenden europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards zu erstellen.

01/25

Reporting

Ab den Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Januar 2025 beginnen, sind alle großen Kapitalgesellschaften oder gleichgestellte Gesellschaften, einschließlich haftungsbeschränkter Personenhandels-gesellschaften, unabhängig von ihrer bisherigen Berichtspflicht und unabhängig davon, ob sie kapitalmarktorientiert sind, erstmalig zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts gemäß den neuen Standards der CSRD verpflichtet. Die erweiterte Berichterstattung gilt auch für Mutterunternehmen von großen Gruppen, die bisher nicht berichtspflichtig waren.

01/26

Reporting

Für die Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2026 beginnen, betrifft die Berichtspflicht kapitalmarktorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU), mit Ausnahme der kleinsten kapitalmarktorientierten Unternehmen. Darüber hinaus sind bestimmte kleine, nicht komplexe Institute und firmeneigene Versicherungs- oder Rückversicherungs-unternehmen betroffen. Die Richtlinie sieht jedoch für kapitalmarktorientierte KMU-Unternehmen die Möglichkeit vor, unter bestimmten Voraussetzungen bis 2028 von der Berichterstattung befreit zu werden.

01/25

Reporting

b dem 1. Januar 2028, müssen bestimmte Unternehmen aus Drittstaaten, die große Tochterunternehmen oder kleine und mittlere kapitalmarktorientierte Tochterunternehmen in einem Mitgliedstaat haben, ihren Nachhaltigkeits- berichtspflichten nachkommen. Dies gilt auch für Drittstaatsunternehmen mit bestimmten Zweigniederlassungen, deren Nettoumsatzerlöse in einem EU-Mitgliedstaat 40 Millionen Euro überschreiten. Für Emittenten mit Sitz in einem anderen Staat ist ebenfalls ein gestaffelter Anwendungszeitraum der CSRD vorgesehen.

Weitere Themen zu ESG

ESG im Gespräch

Angebotsanfrage, Rückrufservice oder eine Terminvereinbarung – wir sind 24/7 für Sie da. Machen Sie jetzt Ihren ersten Schritt in eine nachhaltige Energieversorgung mit kiseya an Ihrer Seite.

kiseya GmbH